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Generalversammlung Sportverein

SuS feiert im nächsten Jahr 100-jähriges Bestehen

 

Seit fast 100 Jahren bewegt der SuS Westenfeld die Menschen

Der SuS Westenfeld feiert im Jahr 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Seit einigen Monaten befasst sich ein Arbeitskreis mit der Erstellung einer Chronik anlässlich dieses besonderen Jubiläums. Wer noch Dönekes, Fotos, Dokumente oder sonstiges Material beitragen kann, meldet sich gerne bei Karl Funke, Martin Hablik, Stephan Kemper, Christian Weber oder Josef Weber. Viel Interessantes konnte schon zusammengetragen werden, dies wird nun ausgewertet und eingearbeitet. Die letzte Chronik stammt von 1996 und wird nun per Lückenschluss auf die heutige Zeit erweitert. Erscheinen soll das Werk im Herbst 2021. Außerdem plant der Verein einen Gala-Abend im Herbst des nächsten Jahres. Die Sportfreunde können sich also auf ein spannendes Jahr freuen.

Etwas Historisches zur Gründung: Caspar Bürger brachte an einem schönen Julitage 1921 einen Fußball aus Arnsberg mit. Das neue Spiel fand begeisterte Anhänger. Noch im gleichen Jahr beschlossen die Fußballbegeisterten bei der Gründungsversammlung im Gasthof Funke sich zum Spiel- und Sportverein Westenfeld zusammenzuschließen. Erster Leiter des Sportvereins war Klemens Brüggemann. Bereits 14 Tage später trug die Fußballmannschaft das erste Spiel gegen Linnepe aus. Der damalige Schriftführer Anton Bürger nennt die „Spieler der ersten Stunde“: Klemens Brüggemann, Caspar Bürger, Fritz Bürger, Heinrich Gerken, Bernhard Gerken, Josef Hoffmann, Johann Hoffmann, Josef Hüttemeister, Heinrich Schmoll, Fritz Schauerte, Clemens Scholland, Johannes Vollmer (Eilmes), Clemens Wälter. Torwart war zunächst Klemens Brüggemann, der von Johan Hoffmann abgelöst wurde. Nachfolger von Johann Hoffmann wurde Anton Bürger. Sportbekleidung zählte in dieser Zeit zu den entbehrbaren Luxusgegenständen. Die Mittel für Freizeit und Sport waren überall, auch in Westenfeld, sehr knapp. So trugen die Sportler zunächst Freundschaftsspiele gegen Nachbarvereine aus. Man kann sich vorstellen, dass der Sportlerdress an zweiter, die Begeisterung an erster Stelle stand. Mit Fahrrädern und Leiterwagen fuhren die Spieler von Dorf zu Dorf.

 

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